Scanning on demand von Krankengeschichten

27. Januar 2022

Die digitale Transformation ist im Gesundheitswesen ein grosses Thema und setzt nicht wenige Ärzte unter Druck. Wie können Patientendokumentationen und Krankengeschichten, die bislang auf Papier geführt wurden, ins Digitale überführt werden? Ein Fallbeispiel aus der Arztpraxis.

Dr. med. Kuno Bigger, Facharzt für Urologie, hat im Jahr 2025 eine bestehende Praxis übernommen, mitsamt rund 17'000 Krankengeschichten des Vorgängers. Dieser Aktenberg hatte in den neuen Praxisräumlichkeiten schlicht keinen Platz mehr, zudem hatte Dr. Bigger bei seinen eigenen Patienten längst auf digitale Aufzeichnungen umgestellt.
Eine Digitalisierung des kompletten KG-Bestandes wäre sehr teuer gewesen – und unnötig, denn erfahrungsgemäss werden nur ein Teil der Patienten des Vorgängers Stammkunden. Der Grossteil der KG muss aus rechtlichen Gründen noch aufbewahrt werden, wird aber nicht benötigt. Was tun?

Dr. Bigger entschied sich, die übernommenen KG für die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsdauer bei archivsuisse aufbewahren zu lassen und mit dem Angebot «Scanning on Demand» zu kombinieren. Wenn Dr. Bigger eine KG benötigt, weil eine Patientin einen Termin vereinbart, bestellt er diese bei archivsuisse, wo die Akte integral gescannt und auf sicherem Wege an die Praxis übermittelt wird. Dort wird die digitalisierte KG ins Praxisinformationssystem integriert und elektronisch weitergeführt.
Mit dieser Lösung hat Dr. Bigger das Platzproblem gelöst und ein bedarfsorientiertes Modell für die Digitalisierung von KG gefunden. Er spart Platz in der Praxis, Zeit für die Digitalisierung und letzten Endes Geld.