Archivsuisse und Atos SE erhalten Auftrag von Swissgrid AG

Im Januar 2017 lancierte die Abteilung «Erneuerbare Energien & Herkunftsnachweise» der Swissgrid AG (nationale Netzgesellschaft) das Projekt «Digitale Transformation». Das Ziel des auf mehrere Jahre angelegten Projekts ist die Entwicklung und der Betrieb eines Self-Service-Kundenportals zur Anmeldung und Bearbeitung von Förderanträgen in der Schweiz (kostendeckende Einspeisevergütung / KEV). Die Realisierung des Projekts wurde an das weltweit tätige Unternehmen Atos SE vergeben (ca. 100‘000 Mitarbeiter in 72 Ländern).

Archivsuisse ist stolz, als «national führender Anbieter für massgeschneiderte Archivdienstleistungen» (Atos SE), als Subunternehmen von Atos SE wesentlich bei der Projektumsetzung mitwirken zu können. Unser Projektbeitrag umfasst insbesondere die Digitalisierung physischer Dossiers sowie die Bereitstellung eines digitalen Archivs. Damit schaffen wir die Basis für den Betrieb des neuen Swissgrid-Kundenportals.

Erfolgreiche Aufrechterhaltungsaudits

Die archivsuisse AG (Standort Bern) hat ihr Qualitäts- (ISO 9001) und ihr Informationssicherheits- und Datenschutzmanagementsystem (VDSZ, GoodPrivacy) im Dezember 2016 erfolgreich, ohne Bemerkungen seitens der Auditoren in einem Aufrechterhaltungsaudit durch SQS überprüfen lassen.

Am Standort Zürich fand das Aufrechterhaltungsaudit Anfang Januar 2017 statt. Geprüft wurden die Zertifizierungen nach ISO 9001 und GoodPrivacy. Auch am Standort Zürich wurden keine Abweichungen festgestellt.

archivsuisse: einzige Schweizer Lösung für Archivdienstleistungen

Der letzte verbliebene grosse Schweizer Anbieter von Archivdienstleistungen, der ein vergleichbares Dienstleistungsportfolio wie archivsuisse aufweist, ist von einer amerikanischen Firma (!) übernommen worden. archivsuisse ist damit der einzige schweizerische Anbieter mit einer rein schweizerischen Inhaberschaft:

archivsuisse garantiert seinen Kunden eine Schweizer Lösung für deren vertrauliche Akten und Daten! 

Archivsuisse im «Zürcher Oberländer»

Sicherheit im Archiv: Dieses Thema griff der «Zürcher Oberländer» in seiner Ausgabe vom 28. Juli 2016 auf. Er stellt in einer Reportage den Standort in Uster von Archivsuisse vor. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die Massnahmen, um die höchsten Sicherheitsstandards für sensible Dokumente zu gewährleisten. Dazu gehören nicht nur aktive Sicherheitsmassnahmen wie die Zutrittskontrolle zum Archivraum, Hochwasser- und Brandschutz sowie die Überwachung des Raumklimas. Ebenso wichtig sind auch passive Sicherheitsmassnahmen wie ein von Natur aus konstantes Raumklima, das auch ohne Klimaanlage stabil bleibt, oder die Archivierung in anonym-neutralen Boxen, die einem potenziellen Eindringling das Auffinden bestimmter Dokumente verunmöglicht.

Archivsuisse garantiert höchste Sicherheitsstandards, die auch für vertrauliche Dokumente optimalen Schutz gewährleisten.

Lesen Sie die Reportage im «Zürcher Oberländer»/«Anzeiger von Uster»: PDF

Archivsuisse erhält Auftrag vom Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich

Archivsuisse hat vom Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB), ein Amt der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, den Zuschlag erhalten, Akten zu archivieren. Das AJB verfügt über rund 25 Standorte im ganzen Kanton, deren Akten extern aufbewahrt werden sollen. Das AJB hatte den Auftrag in einem offenen Verfahren ausgeschrieben.

Archivsuisse übernimmt am Standort Zürich in den nächsten Jahren rund 2000 Laufmeter Akten. Der Dienstleistungsauftrag umfasst die sichere, datenschutzkonforme Aufbewahrung und weitere verschiedene Archivdienstleistungen, darunter die Verzeichnung, die fristgerechte Auslieferung bei Bestellungen an die Standorte sowie die Ablieferung an das Staatsarchiv Zürich nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen.

Tücken der elektronischen Datenaufbewahrung: original unterzeichnete Dokumente sind aufzubewahren!

Das Bundesgericht hat kürzlich im Falle einer Vorsorgeeinrichtung ein wegweisendes Urteil gefällt: Danach haben gescannte Unterlagen, die im Original handschriftlich unterzeichnet worden sind, nicht die Beweiskraft des Originaldokuments – sie müssen also zusätzlich auch in Papierform aufbewahrt werden!

Vorsorgeeinrichtungen setzen sich also «nur» mit der elektronischen Aufbewahrung und Vernichtung von Originaldokumenten einem finanziellen Risiko aus, wenn das Originaldokument mit besonderen Sicherheitsmerkmalen versehen, im Wesentlichen handgeschrieben oder ein digital erstelltes Dokument handschriftlich unterzeichnet ist. Vorsorgeeinrichtungen sind daher gut beraten, solche Dokumente neben der elektronisch erfassten Form, die einen schnellen und sofortigen Zugriff gewährleistet, zusätzlich im Original in Papierform zu archivieren. Auf diese Weise setzt sich die Vorsorgeeinrichtung nicht der Gefahr der Beweislosigkeit aus.
(Zitiert aus: Koller, Matthias; Müller, Yolanda: Tücken der elektronischen Datenaufbewahrung, in: Schweizer Personalvorsorge 1/2016, S. 88 f.)

Siehe auch die Erwägung Ziff. 6.3.2. des Bundesgerichtsurteils:

6.3.2. Dass die Beschwerdeführerin aufgrund von Art. 41 Abs. 8 BVG in Verbindung mit Art. 27i Abs. 2 BVV 2 befugt ist, ihre Akten elektronisch aufzubewahren, ändert nichts daran, dass sie die Beweislast für die Echtheit der Unterschrift trägt und sich im Falle der Vernichtung der Originalunterschrift nach dem Einscannen dem Risiko aussetzt, dass ihr der Echtheitsbeweis misslingt (vgl. auch GASSER/HÄUSERMANN, a.a.O., S. 310).
(Zitiert aus: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bger/150831_9C_634-2014.html)

Wir heissen neu archivsuisse

Aus archivbern und archivzürich wird archivsuisse: zum zehnjährigen Firmenjubiläum legen wir unsere Geschäftsfelder zusammen und heissen neu archivsuisse.

archivsuisse ist weiterhin lokal verankert (Standorte in Bern sowie Zürich) und bietet als national führender Anbieter schweizweit massgeschneiderte Archivdienstleistungen an: Wir beraten, betreiben Archive und archivieren physische Akten und digitale Daten in der Schweiz.

Archivsuisse wird von Archivfachleuten betrieben und ist inhabergeführt.

Schweizer Firmenarchive – Eine Reportage in der NZZ

Den Firmenarchiven widmet die Neue Zürcher Zeitung eine lesenwerte Reportage: Sie sind es, die Konstanz und Tradition eines Unternehmens vermitteln – ein wertvolles Gut, das man nicht kaufen kann.

Gilt es Antworten auf Archivierungsfragen zu finden, bietet archîvsuisse umfassende Dienstleistungen entlang des gesamten Lebenszyklus von Dokumenten an. Wir analysieren die bestehende Dokumentenablage und erarbeiten Lösungsvorschläge für eine Optimierung, wir betreuen Archivbestände vor Ort beim Kunden, wir bewerten und erschliessen Archivbestände und übernehmen bei Platzmangel Bestände in unsere gesicherten Archivräume, wo sie vor allen Gefahren geschützt aufbewahrt sind. Für die Langzeitarchivierung digitaler Datenbestände verfügen wir in Zusammenarbeit mit unseren Partnerfirmen über die geeignete Tools und die passende Infrastruktur.

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