Erfolgreiches Audit nach ISO 9001:2015 Standort Bern

Archivsuisse hat am Standort Bern erfolgreich das Audit nach ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement) bestanden. Im Weiteren wurden die Anforderungen der Verordnung über die Datenschutz-Zertifizierung (VDSZ:2014) sowie des Datenschutzmanagements (GoodPrivacy) erfüllt bzw. rezertifiziert.

Archivsuisse erbringt FINMA-konforme Dienstleistungen

Archivsuisse erfüllt am Standort Zürich sämtliche Vorgaben des FINMA-Rundschreibens 08/07 «Outsourcing Banken». Für den Standort Zürich liegt der neue Bericht der externen Prüfstelle vor. Er macht zu den Archivierungslösungen für physische und digitale Bankunterlagen keinerlei Vorbehalte.

Vor diesem Hintergrund hat Archivsuisse im Laufe des Jahres 2017 das komplette Archiv der Bank Hottinger in Liquidation übernommen. Seit der Übernahme werden alle Anfragen und Auskunftsersuchen der ehemaligen Kunden der Bank von Archivsuisse bearbeitet und beantwortet. Am Standort Zürich betreut Archivsuisse zudem die Archive weiterer Finanzinstitute, die der Aufsicht durch die FINMA unterstellt sind.

Weitere Informationen zur Bank Hottinger in Liquidation: www.liquidation-bankhottinger.ch

NESTOR-Edition: Datenbankarchivierung

Die Schriftenreihe „nestor edition“ präsentiert ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten mit dem Schwerpunkt Langzeitarchivierung. Die Reihe wird von nestor – Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung herausgegeben.

Die Arbeiten werden von ausgewiesenen Experten aus den jeweiligen Fachgebieten für die „nestor edition“ gezielt ausgewählt, wenn sie einen besonderen Beitrag zu wichtigen Themenfeldern oder zu neuen wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiet leisten.

Donato Raselli – wissenschaftlicher Archivar von archivsuisse – konnte im Rahmen der „nestor edition 7“ seine Masterarbeit (MAS ALIS) zum Thema Datenbankarchivierung („Verfahren zur Langzeitarchivierung von Datenbankinhalten aus Fachanwendungen und die Dokumentation dazugehöriger Prozessvorgänge“) publizieren.

Herausforderungen der Digitalisierung und der digitalen Langzeitarchivierung

Am diesjährigen Kongress des Schweizerischen Anwaltsverbandes im Kongresszentrum Luzern hat archivsuisse in Zusammenarbeit mit Frau Maria Winkler von der IT & Law Consulting GmbH und Herrn Jürg Hubacher von JHC – Jürg Hubacher Consulting Herausforderungen und Lösungsansätze für die Digitalisierung (rechtskonformes Scanning) und die digitale Langzeitarchivierung präsentiert.

Zunehmende Relevanz der digitalen Langzeitarchivierung

Google hatte sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 über 15 Millionen Bücher zu digitalisieren (Google-Books). Mit dem „Google Ngram Viewer“ lässt sich nun mittels „Data Mining“ untersuchen, wie oft im Laufe der letzten 500 Jahren in gedruckten Büchern ein bestimmter Begriff bzw. eine bestimmte Wortfolge verwendet wurde. Anhand dieser „statistischen“ Angaben können soziale, kulturelle und technische Veränderungen empirisch überprüft werden.

Archivsuisse hat sich insbesondere für die Wortfolge „digitale Langzeitarchivierung“ interessiert:

Die Grafik zeigt, dass im deutschsprachigen Raum im Zuge der sich entwickelnden Computertechnologie die Verwendung des Ausdrucks „digitale Langzeitarchivierung“ massiv zugenommen hat. Trotz fehlender Quellenkritik und vielfältiger Interpretationsmöglichkeiten kann daraus geschlossen werden, dass in den letzten 30 Jahren offenbar ein neues Bedürfnis entstanden ist.

Sind Sie für die Herausforderung der „digitalen Langzeitarchivierung“ gerüstet?

Digitale Langzeitarchivierung birgt Herausforderungen

Im ­«Tages-Anzeiger» erläutert der Zürcher Staatsarchivar Beat Gnädinger, welche Herausforderungen die digitale Archivierung mit sich bringt. Alle Bestände komplett einzuscannen, ist für Gnädinger keine Option, weil die langfristige Archivierung von Daten einen beträchtlichen Arbeitsaufwand und Folgekosten mit sich bringt. «Die langfristige Aufbewahrung von digitalen Daten ist, zumindest heute noch, deutlich teurer als das Aufbewahren von Papier», sagt er. Das Interview entstand aus Anlass des Spatenstichs für die Erweiterung des Staatsarchivs Zürich.

Das vollständige Interview lesen Sie hier: www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/wir-sind-das-gedaechtnis-des-kantons-zuerich/

Archivsuisse und Atos SE erhalten Auftrag von Swissgrid AG

Im Januar 2017 lancierte die Abteilung «Erneuerbare Energien & Herkunftsnachweise» der Swissgrid AG (nationale Netzgesellschaft) das Projekt «Digitale Transformation». Das Ziel des auf mehrere Jahre angelegten Projekts ist die Entwicklung und der Betrieb eines Self-Service-Kundenportals zur Anmeldung und Bearbeitung von Förderanträgen in der Schweiz (kostendeckende Einspeisevergütung / KEV). Die Realisierung des Projekts wurde an das weltweit tätige Unternehmen Atos SE vergeben (ca. 100‘000 Mitarbeiter in 72 Ländern).

Archivsuisse ist stolz, als «national führender Anbieter für massgeschneiderte Archivdienstleistungen» (Atos SE), als Subunternehmen von Atos SE wesentlich bei der Projektumsetzung mitwirken zu können. Unser Projektbeitrag umfasst insbesondere die Digitalisierung physischer Dossiers sowie die Bereitstellung eines digitalen Archivs. Damit schaffen wir die Basis für den Betrieb des neuen Swissgrid-Kundenportals.

Erfolgreiche Aufrechterhaltungsaudits

Die archivsuisse AG (Standort Bern) hat ihr Qualitäts- (ISO 9001) und ihr Informationssicherheits- und Datenschutzmanagementsystem (VDSZ, GoodPrivacy) im Dezember 2016 erfolgreich, ohne Bemerkungen seitens der Auditoren in einem Aufrechterhaltungsaudit durch SQS überprüfen lassen.

Am Standort Zürich fand das Aufrechterhaltungsaudit Anfang Januar 2017 statt. Geprüft wurden die Zertifizierungen nach ISO 9001 und GoodPrivacy. Auch am Standort Zürich wurden keine Abweichungen festgestellt.

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